Transport und Abholung von Ersatzbrennstoffen (EBS/RDF) in Europa
EMMAR bietet professionelle Abholung und Transport von Ersatzbrennstoffen (EBS) für Unternehmen der Abfallwirtschaft, Industrie, Recyclingbranche und energetischen Verwertung. Wir übernehmen sowohl bereits aufbereitete Ersatzbrennstoffe wie RDF als auch ausgewählte Abfallfraktionen, die für eine weitere Verarbeitung zu Ersatzbrennstoffen geeignet sind. Unsere Leistungen richten sich unter anderem an Produktionsbetriebe, Abfallaufbereitungsanlagen, Entsorgungsunternehmen, RDF- und EBS-Hersteller sowie industrielle Abnehmer und Zementwerke. EMMAR verfügt über langjährige Erfahrung in diesem Bereich und organisiert EBS- und RDF-Transporte auf europäischen Routen. Die Zusammenarbeit umfasst Transporte von Polen nach Deutschland, Österreich und in andere EU-Länder, Transporte nach Polen sowie Verbindungen direkt zwischen verschiedenen europäischen Staaten. Auch regelmäßige Materialströme können organisiert werden, wenn größere Mengen kontinuierlich zwischen Produzenten, Aufbereitern und Verwertungsanlagen bewegt werden müssen. Jeder Auftrag wird individuell nach Abfallart, Klassifizierung, Menge, Ladeform, Abholort, Zielanlage und Anforderungen des Empfängers geplant.
RDF, EBS und SRF – Brennstoffe aus geeigneten Abfallfraktionen
Der Begriff Ersatzbrennstoff (EBS) wird im deutschsprachigen Markt für aufbereitete Brennstoffe verwendet, die konventionelle Energieträger in bestimmten industriellen Prozessen teilweise ersetzen können.
International ist besonders die Bezeichnung RDF – Refuse Derived Fuel verbreitet. Im deutschen Sprachraum werden RDF und EBS häufig in ähnlichen Zusammenhängen verwendet. Daneben kommen Begriffe wie Sekundärbrennstoff und SRF – Solid Recovered Fuel vor.
Diese Begriffe sollten jedoch nicht bei jedem Material automatisch als vollständig identisch betrachtet werden.
Für SRF – Solid Recovered Fuel existiert mit ISO 21640 ein eigenes Klassifizierungs- und Spezifikationssystem; SRF wird aus nicht gefährlichen Abfällen hergestellt.
Für die praktische Logistik ist deshalb nicht allein die Handelsbezeichnung entscheidend. Wichtig sind die tatsächlichen Eigenschaften und die rechtliche Einstufung des Materials.
Für die Herstellung von Ersatzbrennstoffen können je nach Aufbereitungsprozess geeignete heizwertreiche Abfallfraktionen verwendet werden. Dazu können beispielsweise bestimmte Anteile von Kunststoffen, Papier, Holz, Textilien oder anderen brennbaren Materialien gehören.
Nicht jeder Abfall eignet sich jedoch automatisch für die EBS-Produktion. Zusammensetzung, Feuchtigkeit, Heizwert, Fremdstoffanteil, Korngröße und Anforderungen der jeweiligen Aufbereitungs- oder Verwertungsanlage können über die Annahme entscheiden.
EMMAR übernimmt deshalb sowohl fertige Ersatzbrennstoffe als auch ausgewählte EBS-geeignete Abfälle, deren tatsächliche Eignung und Klassifizierung vor dem Transport geprüft werden müssen.
EBS-Logistik für Zementwerke, Aufbereiter und Industrie
Die Logistik von Ersatzbrennstoffen verbindet unterschiedliche Unternehmen innerhalb der europäischen Abfall- und Verwertungskette. Ausgangspunkt kann ein Produktionsbetrieb, eine Sortieranlage oder ein Abfallaufbereiter sein. Nach entsprechender Verarbeitung wird das Material als Ersatzbrennstoff zu einer geeigneten Verwertungsanlage transportiert.
EMMAR unterstützt diese Prozesse mit EBS- und RDF-Logistik für Zementwerke, Abfallaufbereiter und Industrieunternehmen.
Wir arbeiten unter anderem mit Zementwerken in Polen, Tschechien und Lettland sowie mit Unternehmen auf weiteren europäischen Märkten zusammen. Darüber hinaus betreuen wir Betriebe, bei denen geeignete Abfallfraktionen anfallen oder die Ersatzbrennstoffe produzieren beziehungsweise weiterverarbeiten.
Gerade in der Zementindustrie können aufbereitete Ersatzbrennstoffe einen Teil konventioneller Brennstoffe im Produktionsprozess ersetzen. Entscheidend ist dabei, dass das Material die Anforderungen der jeweiligen Anlage erfüllt.
Deshalb ist die Logistik eng mit der Materialspezifikation verbunden.
Der Empfänger kann beispielsweise Vorgaben zu Heizwert, Feuchtigkeit, Korngröße, Zusammensetzung oder Fremdstoffanteilen machen. Auch die Form des Materials – etwa lose, aufbereitet oder verdichtet – kann für Transport und Annahme relevant sein.
EMMAR konzentriert sich auf die zuverlässige Organisation der Materialströme. Dazu gehören die Abholung beim Abfallerzeuger oder Aufbereiter, die Wahl einer passenden Transportlösung und die Lieferung zur vorgesehenen Anlage.
Bei kontinuierlicher Produktion können auch regelmäßige EBS-Transporte geplant werden. Dabei lassen sich Abholmengen und Lieferintervalle an Produktionsvolumen, Lagerkapazität und Annahmefenster der Zielanlage anpassen.
So können Hersteller, Aufbereiter und industrielle Abnehmer ihre Ersatzbrennstofflogistik auch über Landesgrenzen hinweg organisieren.Erfahrung und Technologie
Wir verfügen über die Erfahrung, Technologie und Infrastruktur, um die professionelle Übernahme von Abfällen für RDF sicherzustellen.Weniger Emissionen
Dank unserer Leistung nutzen Kunden ihre Abfälle effektiv, tragen zur Senkung der Treibhausgasemissionen bei und erschließen eine zusätzliche Energiequelle.Umfassender Ansatz
Wir setzen auf Flexibilität und hohe Servicequalität, damit unsere Kunden ihre Nachhaltigkeitsziele erreichen.RDF- und EBS-Transport mit Schubbodenaufliegern
Ersatzbrennstoffe und aufbereitete Abfallfraktionen weisen häufig ein relativ hohes Volumen bei vergleichsweise geringer Dichte auf. Die Wahl des geeigneten Aufliegers spielt deshalb eine wichtige Rolle bei einem wirtschaftlichen RDF- und EBS-Transport.
Eine der wichtigsten Transportlösungen von EMMAR sind Schubbodenauflieger, international auch als Walking Floor beziehungsweise Moving Floor bezeichnet.
Das bewegliche Bodensystem ermöglicht eine kontrollierte Entladung des Materials, ohne den gesamten Auflieger zum Entladen anheben zu müssen. Dadurch eignen sich Schubbodenauflieger besonders für zahlreiche volumenintensive lose Materialien, Abfallfraktionen, Sekundärrohstoffe und Ersatzbrennstoffe.
EMMAR bestätigt den Einsatz seiner Walking-Floor-Auflieger ausdrücklich für Abfälle, Sekundärrohstoffe und Ersatzbrennstoffe (RDF) sowie für Transporte in Polen und Europa.
Die konkrete Transportlösung hängt jedoch immer von der Form des Materials und den technischen Bedingungen ab.
Lose RDF- beziehungsweise EBS-Fraktionen können andere Anforderungen haben als gepresste oder anderweitig vorbereitete Materialien. Auch Verladeeinrichtungen am Ausgangsort und die Möglichkeiten zur Entladung an der Zielanlage müssen berücksichtigt werden.
Weitere wichtige Faktoren sind Volumen, Gewicht, Dichte, Feuchtigkeit und Ladeform.
Gerade bei regelmäßigen Lieferungen an Zementwerke oder andere industrielle Anlagen ist zudem eine zuverlässige Terminplanung erforderlich. Der Materialstrom sollte mit den Produktions- und Annahmeprozessen auf beiden Seiten abgestimmt werden.
Neben Schubbodenaufliegern verfügt EMMAR auch über Kipp- und Planenauflieger. Welche Fahrzeugkonfiguration eingesetzt werden kann, hängt vom konkreten Transportgut ab.
Bei RDF und anderen volumenintensiven Ersatzbrennstoffen spielt der Walking-Floor-Transport jedoch eine besonders wichtige Rolle innerhalb unserer Flotte.
Damit können sowohl einzelne Ladungen als auch regelmäßig wiederkehrende Materialströme zwischen Produzenten, Aufbereitungsanlagen und industriellen Abnehmern organisiert werden.